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Echte(r) Orte in Würzburg

 Eine Tour durch die Würzburger Innenstadt auf den Spuren von Fürstbischof Julius Echter.

di Kilenna     Germania > Bayern > Würzburg, Kreisfreie Stadt

N 49° 47.826' E 009° 55.856' (WGS84)

 Conversione coordinate
 Dimensioni: normale
Stato: disponibile
 Tempo necessario: 1:30 h   Lunghezza percorso: 3.0 km
 Nascosta il: 19. maggio 2017
 Pubblicata il: 10. gennaio 2020
 Ultimo aggiornamento: 10. gennaio 2020
 Listing: https://opencaching.it/OC15D1C

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Infrastrutture
Tempo
Stagionale
Listing

Descrizione    Deutsch (Tedesco)

Dieser Multicache führt ca. 3 km durch die Würzburger Innenstadt an historische Orte, an denen das Leben und Wirken von Fürstbischof Julius Echter in den Blick genommen wird. Den verschiedenen Orten müssen Detailaufnahmen zugeordnet werden. Durch die richtige Zuordnung der Fotos ergeben sich die Koordinaten für das Final.

2017 ist nicht nur das Jahr des 500- jährigen Jubiläums der Reformation. Das Bistum Würzburg erinnert in diesem Jahr zusätzlich mit verschiedensten Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen an den vor 400 Jahren verstorbenen Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn. In über 43 Jahren Amtszeit hat er das Hochstift Würzburg deutlich geprägt, mit Auswirkungen bis zur Gegenwart. Dieser Multicache lädt ein, in Würzburgs Innenstadt auf den Spuren des Fürstbischofs zu wandeln. An ausgewählten historischen Orten werden durch die Aussagen fiktiver Personen das Leben und Wirken von Julius Echter, die Licht- und Schattenseiten seiner Handlungen und Maßnahmen, in den Blick genommen.

 

Stage 1 - Echter-Denkmal: N 49° 47.826; E 009° 55.856
Julius Echter, Fürstbischof:
"Meine Untertanen, Reisende und Gäste im Hochstift Würzburg, Ich wende mich Euch zu als Fürst und Bischof, als Landesherr und als Hirte. In meinen Händen liegt das Schwert und der Bischofsstab. Vielleicht könnt ihr Euch das nicht mehr vorstellen. Zu meiner Zeit war das so. Hat heutzutage eine Einheit gebildet. Und glaubt mir: Auf Grund von Gottes Gnade waren mir Leib und Seele meiner Untertanen anvertraut. Ich habe mich auf diese Aufgabe durch Studium und geistliches Leben vorbereitet. Ich folgte Friedrich von Wirsberg auf den Stuhl des Heiligen Kilian. 44 Jahre durfte ich als Herzog von Franken und Bischof von Würzburg meinem Herrn und Gott in tiefer Demut dienen. Geht mit offenen Augen durch Würzburg und seht meine Spuren. Ich sage Euch das nicht aus Eitelkeit heraus. Ich war ein Werkzeug in der Hand meines Gottes. Und alles, ja alles geschah wie es der Gründer der Jesuiten, Ignatius von Loyola, als Programm aufgestellt hat: Alles zur größeren Ehre Gottes. Omnia ad maiorem Dei gloriam."

 

Stage 2 - Sankt Gertraud: N 49° 47.860; E 009° 55.646
Markus, Steinmetzgeselle:
"Seit zwei Jahren bauen wir nun St. Gertraud um. Ich bin Steinmetz und heiße Markus. Mein Meister ist hier Architekt. Ganz im Sinne von Julius Echter haben wir die Kirche umgebaut. Und das wichtigste ist der Turm. Im ganzen Bistum stehen sie und prägen die Landschaft: Der Turm wurde aufgestockt, ein, zwei Geschosse. Wir haben ihn 35 Meter hochgezogen, dann die markante Spitze. Der Turm sollte einfach höher hinaus und zeigt: Wir sind wieder da, wir Katholiken."

 

Stage 3 - Juliusspital: N 49° 47.872; E 009° 55.886
Dietrich, Armenpfründner:
"Mein ganzes Leben lang habe ich als Knecht auf einem Hof vor den Toren Würzburgs gearbeitet. Doch mein Bein ist kaputt und was soll mein Bauer mit mir Anfangen. Früher wäre ich im Siechen- oder Armenhaus gelandet oder gar auf der Straße. Jetzt bin ich Armenpfründner. Gott sei Dank hat unser Fürst die Spitäler nicht nur für die Gutbezahler geöffnet. Auch die Armen und Ärmsten werden hier versorgt. Das ist wirklich christliche Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Schaut hin auf die Tafel. Da seht ihr, was ein Christ alles tun muss. Das ist seine Pflicht, die aus dem christlichen Herzen kommt. Ohne Achtung auf die Person. Ich bin meinem Fürsten zu Dank verpflichtet. Es macht mir nichts aus hier mitzuarbeiten und den Tag über immer wieder zu beten für das Seelenheil von Julius Echter. Denn mir geht es gut. Und nun gehabt euch wohl. Ich muss noch die Erbsen für die dicke Suppe auspulen."

 

Stage 4 - Denkmal im Juliusspital: N 49° 47.855; E 009° 55.886
Jakob, jüdisches Familienoberhaupt:
"Wir hatten es als Juden schon immer schwer. Immer wieder wurden wir verfolgt und unterdrückt. Julius Echter wollte uns von Anfang an aus dem Hochstift Würzburg draußen haben. Das sagte er schon bei seiner Wahl. Da – schaut her: Wir müssen gelbe Ringe tragen, die uns kennzeichnen. Keiner darf mit uns Juden mehr Handel treiben. Bis zum Kaiser sind wir und haben Einspruch erhoben. Wo sollen wir denn noch hin? In katholischen und evangelischen Gebieten - überall das Gleiche: Hass und dann Vertreibung. Und hier hat Julius Echter dann auf den Gräbern unserer Vorfahren, unserer lieben Toten einfach sein Spital errichtet. Was für eine Schmach für uns und was für eine Verachtung der Totenruhe!"

 

Stage 5 - Residenz: N 49° 47.570; E 009° 56.302
Balthasar Neumann, Baumeister:
"Natürlich verbindet man mit meinem Namen als Baumeister in Würzburg viel. Bauwerke wie die Residenz, aber auch Kanäle und Straßen. Natürlich kennen sie mich. Balthasar Neumann. Doch Fürstbischof Julius hatte 44 Jahre Zeit und hat die Stadt und sein Herzogtum geprägt. Von da oben, von der Festung aus hat er regiert. Wie alle Fürstbischöfe – bis zum Bau der Residenz. Würzburg wurde unter Julius eine Renaissance-Stadt."
Mattis Berthel, Archivar des Hochstifts:
"Balthasar, Du hast recht, doch als Archivar des Hochstifts kann ich ergänzen: auch von innen her hat Fürstbischof Julius Ordnung in sein Herzogtum gebracht. Er diktierte sogar die Stellenbeschreibungen für die Angestellten in den Spitälern. Und dann war er im Reich verbunden. Ging auf den Reichstag, korresponierte mit anderen Landesherren. Was für ein Arbeiter!"

 

Stage 6 - Hexenturm: N 49° 47.330; E 009° 56.138
Georg, Gefängniswächter:
"Seht Euch vor. Dahinten der Turm. Ihr seid schneller drinnen als ihr denkt. Ich bewache die Gefangenen nur. Georg ist mein Name. Unwetter, schlechte Ernte und Blut in der Milch von der Kuh. Und schon warst Du benannt. Benannt, das heißt: Du bist ein Hexer oder eine Hexe. Überall ist die Angst da. Die Verdächtigungen zerreißen Familien. Sogar Eltern haben ihre Kinder angezeigt und umgekehrt. Man hört ja, dass unser Fürstbischof und seine Kanzlei draußen auf dem Land auf die Bremse drücken mussten. Zuviel Eifer. Und wenn die Verdächtigen einsitzen, dann reichte es oft schon, wenn die Folterwerkzeuge gezeigt wurden. Geständnis – andere wurden auch benannt. Was für gefährliche Zeiten. Und wenn die Angst umgreift. Irgendwie scheint das ja zu uns Menschen dazuzugehören: Angst. Seht euch also vor! Es gilt der Spruch: Angst ist ein schlechter Ratgeber."

 

Stage 7 - Priesterseminar: N 49° 47.466; E 009° 56.019
Pater Fidelis Mayr, Jesuit:
"Was für Zustände bei den Priestern im Bistum Würzburg! Furchtbar! Sie konnten noch nicht einmal richtig Gottesdienst feiern. Kein Wunder, dass diese neue Lehre von Martin Luther immer mehr um sich griff. Seit den Anfängen im 15 Jahrhundert ging es los. Schon Echters Vorgänger Wirsberg hat uns, die Jesuiten, nach Würzburg geholt, um ein Gymnasium zu betreiben. Es trägt noch heute seinen Namen. Ich bin seit der Gründung des Priesterseminars im Jahr 1589 hier. Fürstbischof Julius wollte in seinem Reich und Bistum einen Glauben. Der Fürst bestimmt, was seine Untertanen zu glauben haben. Doch das nützt ja nichts, wenn alle heimlich dieser anderen Lehre anhängen. Daher müssen zuerst die Missstände beseitigt werden. Sprich: Die Priester brauchen eine solide Ausbildung. Es ist ja verständlich, dass Fürstbischof Julius uns Jesuiten vertraut. Denn bei uns ist er zur Schule und Studium gegangen: In Köln, Antwerpen, Paris und vielen anderen Städten. Er hat sogar die "großen Übungen" unseres Ordensgründers Ignatius von Loyola gemacht. Die großen Exerzitien. Übungen – 40 Tage lang geht es darum, sich ganz auf Gott auszurichten."

 

Stage 8 - Alte Universität: N 49° 47.458; E 009° 55.974
Thomas, Student:
"Heute ist mein erster Tag hier an der Universität in Würzburg. Gut, dass sich Julius Echter gegen so viele Widerstände durchgesetzt und die Universität 1582 wieder neu gegründet hat. Der Fürst setzt überall auf Bildung. Das ist so löblich. Lange wollte ich Theologie studieren. Doch der Weg in das geistliche Amt ist nicht meiner. Für die schönen Künste tauge ich nicht. Da blieben nur noch Medizin und die Juristerei. Mehr Fächer gibt es halt nicht. Für das Recht habe ich mich nun entschieden. Ich will in meinem Herzogtum Franken in der Verwaltung dienen. Vielleicht schaffe ich es ja auch in die fürstbischöfliche Kanzlei. Das ist auch meine einzige Chance. Ich bin nicht adelig. Doch ich bin sicher, dass ich es zu etwas bringen werde. Und lasst euch eines gesagt sein. Unser allergnädigster Fürstbischof hat recht: Bildung, Bildung, Bildung. Auf gehts!"

 

Stage 9 - Dom: N 49° 47.603; E 009° 55.880
Valentin Echter, Amtmann:
"Valentin Echter ist mein Name. Mein Bruder Julius hat mich zum Amtmann im Würzburger Hochstift gemacht. Und hier stehen wir nun am Grabmal unseres Bruders Sebastian. Der einzige Nichtkleriker, also Laie, der hier im Dom beerdigt ist. Julius stand ihm besonders nahe und hat sich dafür eingesetzt, dass er hier seine Ruhe findet. 29 Jahre. So jung. Julius ist nicht nur Fürst, er ist auch Bischof. Für seine Untertanen verantwortlich, damit es ihnen an Leib und Seele gut geht. Er kann streng sein. Doch wenn ich hier stehe, dann erscheint seine weiche Seite. Hier im Dom ist die Mitte unseres Bistums. Zugleich ist Julius viel unterwegs, er schaut, dass alles gut läuft. Schauen. Deshalb heißen seine Besuche Visitation. Ich frage mich nur, wie mein Bruder das alles schafft. Er kennt sich aus. Verordnet viel. Hat alles gut im Griff."

 

Final:
Das Final kann nur zwischen 07:00 und 20:00 Uhr erreicht werden. Die Anwohner sind informiert. In der Regel ist das Gittertor offen, einfach mal probieren. Leider musste das Final aufgrund von baulichen Veränderungen ein paar Meter wandern. Das Final befindet sich nun in der Nähe des Eingangs, beim Fahrradständer. Achtung, es gibt zwei Fahrradständer. Hoffentlich weißt du, in welchem Jahr Fürstbischof Julius Echter gestorben ist.

Suggerimenti addizionali   Decripta

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Log per Echte(r) Orte in Würzburg    trovata 4x non trovata 0x Nota 0x

trovata 25. settembre 2019, 18:58 Geomalher ha trovato la geocache

Dann mach ich mal den Anfang und logge auch hier nach, leider ist der schöne Multi ja umgezogen, aber so wenigstens noch machbar. Allerdings ist OC in Wü nicht so angenommen, wenn ich da so manche OCs in der Innenstadt anschaue. LG an den Owner

trovata 16. giugno 2019 eukalyptus ha trovato la geocache

 

Auf unserer Main-Radtour kamen wir gestern nach Würzburg, wo wir noch Zeit hatten, uns schon etwas die Stadt anzusehen und ein paar Caches anzugehen. Dabei hatten wir auch schon ein paar Wegpunkte verschiedener Multis aufgesucht, die wir heute beendeten. Wir sind heute auch noch weitere Multis und andere Caches angegangen. Wir haben aber auch viel Zeit im schönen Hofgarten verbracht. Heute waren wir ausnahmsweise mal den ganzen Tag zu Fuß unterwegs.
An den Wegpunkten dieses Multis konnten wir die meisten Bilder schnell zuordnen, ein paar Mal mussten wir aber auch etwas länger suchen. Wir bekamen plausible Finalkoordinaten und konnten dort alles gut finden. Danke für die schöne Bildersuche.

Ich habe diesen Cache noch auf GC absolviert, schade, dass es dort anscheinend Probleme gab.

trovata 05. marzo 2018 anmj ha trovato la geocache

Schon vor längerem gefunden, siehe Log auf geocaching.com!

 

DfdC sagen ANMJ

trovata 16. luglio 2017 funnymax ha trovato la geocache

Log auf geocaching.com. Vielen Dank.